Jetzt geht’s los: Pressemitteilung zum Start

Eine Philosophie vom Sex – Autor Matthias Gronemeyer startet Crowdfunding-Kampagne für sein ungewöhnliches neues Buch.

Der Philosoph und Autor Matthias Gronemeyer bringt in „vögeln – eine Philosophie vom Sex“ das zur Sprache, was die Denker seit zweieinhalb tausend Jahren verschämt verdrängt haben und erklärt, wie Philosophie und männliche Dominanz, Vernunft und sexuelle Unterdrückung zusammenhängen. Dabei geht er nicht nur analytisch vor, sondern versucht auch poetisch die Grenzen des Sagbaren auszuloten. Der Künstler Thomas Putze steuert etliche Tuschezeichnungen zu diesem Buch bei. „Ich will das Buch selbst produzieren“, sagt der Autor, „weil Sex und Ökonomie denselben Entfremdungstendenzen unterliegen. Sich ein Stück der Wirtschaft zurückzuholen ist einfach geil!“

Start der Crowdfunding-Kampagne im April 2016 auf startnext.de.

Mit „vögeln“ legt Gronemeyer eine radikale Dekonstruktion der abendländischen Philosophie vor. Dabei geht er nicht nur das Thema Sex überhaupt an, sondern er tut dies auch mit einer Deutlichkeit, die an die Grenzen der Sprache führt. Ausgehend vom biblischen Abraham-Mythos entwickelt er eine Theorie der Geschlechter, die seit der Antike eigentlich nur ein Geschlecht kannte: das Vernunftgeschlecht, das die gesamte abendländische Entwicklung prägte. Gronemeyer zeigt, wie Männer als dominierendes Geschlecht konstruiert wurden und erteilt damit zugleich aller Rede von einer „Natur“ des Menschen eine Absage. Vor diesem Hintergrund wird auch die Philosophie ihrer vermeintlichen Neutralität entkleidet und als ein Projekt impotenter Denker entlarvt, dem am besten mit subversiver Poesie begegnet wird. Wo die Philosophie von der Antike bis heute immer nur von Liebe, Freundschaft und dem Eros des Denkens faselt, kommen hier die Körper zur Sprache: ihre Begierden, Penetrationen, Ausscheidungen, Schmerzen, Verletzungen, die ganze Pornografie.

Gegenwärtig sieht der Autor den Übergang vom Zeitalter der linearen Vernunft ins Zeitalter der Partikularisierung und Auflösung der Geschlechter – eine Entwicklung, der nur noch mit ironischer Existenz begegnet werden könne.

Der Autor steht für Interviews gerne zur Verfügung:

Dr. Matthias Gronemeyer

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